Danke Günther, Deine Gedicht habe ich gerne mit aufgenommen!

Mein Leben
Mein Leben begann 1947 im April
in einen kleinen Dorf, dort war es friedlich und still.
Heute ist die Stille dahin, gehört es zur großen Stadt.
Wie sich doch alles so schnell verändert hat.
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Mein Leben verlief in geordneten Bahnen.
Dummheiten und Unfug, es lässt sich erahnen,
um diese machte ich nie einen großen Bogen.
Mutters Hand, war mir da nicht gut gewogen!
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Das schulte mich, für mein weiteres Leben.
Ja diese Wege sind meistens nicht immer eben.
Klempner und Installateur, ein Beruf erlernte ich dann.
Mein Meister war ein strenger, harter aber gerechter Mann.
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Mein Leben hielt noch viele Überraschungen bereit.
Ich musste noch viel erdulden und lernen in dieser Zeit.
Beruf mit Abschluss, hab ich nicht nur den Einen!
Es machte mir Spaß und Freude, man sollte es nicht meinen.
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Traktorist, Melker, Berufskraftfahrer und Waffenmeister,
lernte ich mit Urkunde, ja Abschluss, so heißt er.
Nun kam die Zeit, die jeder Mann eigentlich gehen sollte.
Den Dienst an der Waffe, ich meinem Vaterlande zollte.
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Unruhe und Unzufriedenheit machte sich breit.
Es fehlte was, eine Frau, eine Familie, bald war es soweit.
Zwei Mädchen und zwei Buben eine sehrschöne Zeit.
Doch mein Leben hielt noch mehr Überraschungen bereit.
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Ich setzte mich wieder hin zum Lernen, meine Freund wunderten sich schon!
Mein Meisterbrief war mein Ziel, bestand Ihn, das war mein Lohn!
Ich arbeitete viel, bis späht in die Nacht -was hat es gebracht?
Geld zum leben, Ärger zu Haus –wie hätte ich’s anders gemacht?
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Jahre vergehen, man wird klüger, reifer, nun passt der Schuh.
Weit gefehlt, nun schlägt das Schicksal erst richtig zu!
Heimtückisch und gnadenlos, schleicht eine Krankheit sich ein.
Nahm mir die Frau, Mutter meiner Kinder und ich wieder allein.
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Das Leben geht weiter, es fragt nicht "warum "oder "bist du bereit."
Der Mantel der Trauer, legt sich sanft über dein Leid.
Die Zeit vergeht im Fluge, so hast du die Gefühle.
Kinder gehen, hinaus in die Welt, in die Welt der Arbeitsmühle!
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Sie gehen fast den gleichen Weg wie Du.
Man ist besorgt und findet keine Ruh.
So schließt sich langsam der Kreis des Lebens.
Oft stellt man sich die Frage, war es "gut" oder "vergebens"?
© Günther Blumert
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