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:: Meine Erwiderung :: Sehr geehrter Herr Minister Dr. Zeh, sehr geehrter Herr Landesbehindertenbeauftragter Dr. Brockhausen, liebe Kollegen und Freunde, die gemäß meines Wunsches extra für den heutigen Tag eingeladen worden sind, sehr geehrte Damen und Herren, der Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer hat einmal gesagt: "Was der Welt am meisten fehlt, sind Menschen, die sich mit den Nöten anderer beschäftigen".Ich danke Ihnen, sehr geehrter Herr Minister, für die Übergabe der Ordensinsignien und Ihrem Team für die Organisation in diesem festlichen Rahmen. Weiter danke ich dem Herrn Bundespräsidenten a.D. Johannes Rau für diese hohe Auszeichnung und Herrn Ministerpräsidenten Dieter Althaus für den Vorschlag mich auszuzeichnen. Aber ohne einen - gerade in der letzten Zeit - sehr nahe stehenden Freund hätten Sie gar nicht von mir gewusst. Es ist Hans-Wolff Graf aus München, der Vorsitzende des Anthropos e.V. - für die Kinder dieser Welt. Er kann leider heute nicht hier sein und meinen Dank entgegennehmen, denn er befindet sich in Kaliningrad um an der dortigen Universität einem Vortrag zu halten. Ich bin mir sicher, dass er jetzt an mich denkt so wie ich an ihn denke. Für mich war es immer selbstverständlich was für Menschen zu tun, welche im Leben hintan stehen müssen, egal aus welchem Grunde. So was kann man aber selten alleine tun. Ich hatte das Glück Menschen kennen zulernen die geholfen haben und die, wenn ich Hilfe gebraucht habe, einfach da waren. Frau Herold, Frau Kröber und Angelika Weigel - könnt ihr Euch erinnern wie alles angefangen hat? Ich erinnere mich noch genau als wir 1991 den Humanitas e.V. gegründet haben und das wir es in kurzer Zeit schafften 6 Computerplätze einzurichten, ein Schulfest feierten und unsere erste Woche in der Kinder- und Jugenderholung Dittrichhütte verbrachten. Mir ist es als wäre es erst gestern gewesen, dabei ist es aber schon fast 15 Jahre her! Lieber Lothar Reinwarth, schon damals warst du der Vorsitzende der Kinder- und Jugenderholung in Dittrichshütte. Schon damals hast du mit deinem Team gebaut und umgebaut. In den letzten Jahren hast du eine Mensa gebaut. Es ist einfach bewundernswert, dass du auch in diesem Bereich an schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen gedacht hast. Leider fehlen dir noch Fördermittel zum Ausbau (obwohl alles Barrierefrei ist) und das schon seit Jahren. Ich bin mir sicher, dass Du sonst schon lange auch schwerstbehinderte Menschen in deinem Hause begrüßt hättest. Auch diese Menschen und ihre Betreuer und Pfleger brauchen Urlaub und könnten sich an den Angeboten auf der Saalfelder Höhe erfreuen. Natürlich freue ich mich über alle meine Gäste, die heute wegen mir den Weg in die Staatskanzlei nach Erfurt gefunden haben, besonders freue ich mich, dass meine Tante Helga Möser aus meiner Heimatstadt Apolda heute bei mir ist. Schön, dass auch Stephan und Hans-Hermann mit nach Erfurt kommen konnten. Das lag mir besonders am Herzen! Liebe Freunde feiern diesen Tag mit mir: Heike und Peter Wichmann, Waltraud Fuchs und Wolfram Schernikau, Bärbel Weisheit vom "Haus im Park" in Mupperg, Andreas Scheffler, Klaus Stark Geschäftsführer des Diakoniewerkes Sonneberg, Annett und Arne Jungk, Roland Lindner, ihr alle steht mir ebenfalls sehr nahe. Schön dass ihr mich durch euer hier sein heute ehrt. Aber auch meine lieben Kolleginnen aus dem Landratsamt Sonneberg, Hannelore Edelmann und Gerlind Plantz sind hier. Hannelore, du besonders bist schuld, dass ich die drei schönsten Jahre meines Arbeitslebens erfahren durfte. Von Herzen Danke, das Deine Wahl vor mehr als drei Jahren auf mich gefallen ist. Ich war gerne der Behindertenbeauftragte des Landkreises Sonneberg und habe das - denke ich - auch gut gemacht. Dessen bin ich mir gewiss. Ebenso die Arbeit mit den kommunalen Behindertenbeauftragten war gut und effektiv. Frau Bergmann, schön, dass Sie heute hier sind und die kommunalen Thüringer Behindertenbeauftragten vertreten. Frau Metlitzky und Herr Engelhardt vom Architekturbüro Factus 2 und Barbara Lindner von der Bauaufsicht des Landkreises Sonneberg, ihr drei habt geduldig jede Frage beantwortet, welche ich bezüglich des barrierfreien Bauens gestellt habe. Herzlichen dank dafür. Auch die Bürgermeister von Sonneberg, Frau Abel und die Bürgermeisterin meines Heimatortes, Frau Reichelt sind hier. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit. Besonders freue ich mich über den erreichten Status der Barrierefreiheit im Sonnebad. Dort kann sich jeder Mensch, egal ob behindert oder nicht, an den Attraktionen erfreuen. Bevor ich aber nun zum Ende komme, möchte ich mich noch bei 2 Menschen bedanken ohne die ich heute nicht hier stehen würde. Das ist meine Ärztin - Frau Dr. Gudrun Kolitsch. Leider kann sie heute nicht hier sein, denn sie liegt in Bad Berka im Krankenhaus. Ich wünsche ihr von hier aus gute Besserung nach ihrer schweren Operation. Nicht zuletzt bedanke ich mich bei meiner lieben Frau. Bärbel, du hast mich alles machen lassen wie ich es wollte, du hast mich ziehen lassen wenn ich wieder mal eine Idee hatte und sie realisieren wollte. Ich denke aber auch heute an meine Mutter und an Jan und Marcus. Sie haben mich alle drei sehr früh verlassen müssen und wären heute sicher stolz auf mich. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! |