Die kleine Schlossbergfee
von Brigitte Richter


Warum das Kinderbuch entstand
Leseprobe von - Die kleine Schlossbergfee -
Presseecho




Mein erstes Kinderbuch




Warum das Kinderbuch entstand

Aus Liebe zu meinen Enkelkindern und auch aus Liebe zu allen Kindern, die gerne lesen oder sich vorlesen lassen, entstand dieses Kinderbuch.
Es ist nicht das erstes Kinderbuch mit meinen Erzählungen, aber das erste, welches alleine Geschichten aus meiner Feder stammend enthält.
"Das Pfeifkonzert der Ratten", erschienen im Selbstverlag von Johanna Kirschstein, beinhaltet bereits 5 Kindergeschichten von mir.
Kinder sind für mich das Wichtigste im Leben. Sie sind es, die bleiben, wenn es uns mal nicht mehr gibt. Ich wünsche mir, meinen Enkeln und noch vielen Kindern Geschichten vorlesen zu dürfen.
Und in späteren Jahren, stelle ich mir vor, sagen wieder Kinder zu mir: "Uroma, erzähl uns doch eine Geschichte."

Das Gedicht: "Stolpersteine" habe ich letztens meinem Enkel Janosch so erklärt:

Kleine Kinder werden von ihren Eltern beschützt. Wenn sie hinfallen, hebt die Mama sie wieder auf. Wenn sie älter werden, sind die Eltern nicht immer dabei, wenn sie über die Steine stolpern, die auf unseren Wegen liegen. Es ist symbolisch gemeint, dass jeder stolpern und hinfallen kann. Nur wer nie hinfällt, lernt auch nicht wieder aufzustehen.
Das bedeutet, dass jeder Mensch Fehler macht, und daraus lernen muss.
Der Rat der Eltern ist sehr wichtig. Die meisten Eltern sind ehrlich und wollen nur das beste für ihre Kinder. Deshalb sollte jedes Kind diesen Rat beherzigen.
Und kommt es wirklich einmal vor, dass ein junger Mensch strauchelt, dann hat er meistens bei seinen Eltern ein Zuhaus.

Als mein 10 jähriger Enkel das erklärt bekam, hatte er feuchte Augen und er sagte: "Oma, ich habe meine Eltern sehr lieb!"

Mein Gedicht hatte das erreicht, was ich damit erreichen wollte.

Alle Geschichten in dem Buch haben einen pädagogischen Hintergrund. Die Verrohung unserer Jugend können nur wir "Alten" aufhalten. Es ist unsere Pflicht, menschliche Werte stets vor den Profit, den Konsum oder die Macht zu stellen.

Mein Kinderbuch bekommen Sie in jeder Buchhandlung in Deutschland für 14,99 Euro, wenn Sie Titel, Autor oder die ISBN (978-3-9812488-0-7) angeben.
Es ist aber auch bei mir zu haben, für 10,00 Euro plus Porto und Verpackung (12,50€) ...

... bei:
Richter, Brigitte
Thierbach 11
07368 Remptendorf

richter-thierbach@gmx.net
Tel 036 652 - 22 809




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Die kleine Schlossbergfee

"Emilia, du vorwitziges Ding, wo steckst du denn schon wieder?"
Die Mutter aller Feen schaute sich fast die Augen aus, konnte aber nirgends ihre jüngste Tochter sehen. Kopfschüttelnd gab die 300 Jahre alte Schlossbergfee die Suche auf. Sie ahnte zwar, wo sich die Kleine herumtreibt, hoffte aber insgeheim, dass sie sich nicht wieder auf dem Lobensteiner Marktplatz befindet, der seit jeher eine magische Anziehungskraft auf das schöne Feen - Mädchen ausübte.
"Schon hundertmal habe ich ihr gesagt, dass es viel zu gefährlich ist, als kleine Fee zwischen den trampeligen Menschenbeinen herum zu hüpfen, aber sie kann einfach nicht auf mich und ihre Schwestern hören!" Doch plötzlich tauchte Emilchen auf, und der Zorn der alten Fee war verraucht.

In ihrer spontanen Art sprudelten die Worte nur so aus ihr heraus:
"Mutter, was glaubst du, was ich eben gehört und gesehen habe? Die Menschen kaufen Sachen, die wir Feen noch niemals gesehen haben. Große Krüge, in denen fünf von uns Platz haben könnten. Hüte setzen sie sich auf den Kopf, die zwar aussehen wie Tarnkappen, aber unter denen man sie trotzdem noch sehen kann. Und Wurst essen die, soviel, dass ihnen fast der Bauch platzt."
Nun musste die Mutter doch schmunzeln. Auch sie wollte in ihren jungen Jahren erkunden, wie die Menschen leben. Seitdem sie weiß wie viel Unsinn das Menschenvolk einkauft und nach Hause schleppt, ist sie nicht mehr so sehr interessiert an deren Leben. Auch hatte sich das Verhalten der Menschen in den letzten paar hundert Jahren so stark verändert, dass es für die Feen vom Schlossberg immer unsinniger erschien.
Sie gaben Geld für Sachen aus, die man überhaupt nicht brauchte und schimpfen dann noch, dass das Leben immer teurer und schlechter wird. Für die logisch denkenden Feen nicht zu begreifen.
Doch Emilia hatte noch eine aufregende Entdeckung gemacht.
"Mutter, ich habe einen Menschen gesehen, der hat an fast jedem Verkaufsstand etwas gestohlen. An dem Einen hat er ein paar Schuhe in seine Tasche gesteckt und an einem Anderen so glänzende, runde Scheiben. Die Menschen sagen Musik - CD dazu." "Oh, hast du dir gemerkt, wie der aussah?"
"Ja, er läuft noch auf dem Markt herum. Ich glaube, er will noch andere Sachen stehlen."

Wie wird wohl Emilia den Dieb in die Flucht geschlagen haben, und wer hat ihr dabei geholfen?

Wen es interessiert, der sollte dieses moderne Märchen mal zu Ende lesen ...

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